Im Zeitraum von 4 Jahren will ein spielsüchtiger Wiener bei mindestens 1.000 Besuchen in Automatensalons 800.000 Euro verspielt haben.
Jetzt hat er laut KRONENZEITUNG „die Betreiber der Automatensalons, eine Tochter des Novomatic-Konzerns“ verklagt, weil seine durch einen Gutachter bescheinigte pathologische Spielsucht nicht erkannt, er am Spiel nicht gehindert wurde und möglicherweise eine spezielle Taste an den Automaten schuld an der enormen Höhe seiner Spielschulden ist.
Wie die KRONENZEITUNG in ihrer Printausgabe am 16.2.2014 berichtet, möchte der spielsüchtige Wiener, sollte er vor Gericht gewinnen, seine Schulden bezahlen, an denen aus seiner Sicht der Hersteller der Automaten und die Spielsalons schuld sind.
Der Anwalt der Novomatic, Dr. Peter Zöchbauer, sieht die Herkunft und Höhe der Schulden als unklar. „Es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen. Die Bereiber der Salons halten sich streng an die Gesetze, die anonymes Spielen erlauben. Die Automaten sind behördlich überprüft“ – so Zöchbauer gegenüber der KRONENZEITUNG.
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